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Bundestagswahlen

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 und der Neubildung des Landes Sachsen finden in Sachsen Bundestagswahlen statt. Die Wahl zum 12. Deutschen Bundestag war die erste nach der Wiedervereinigung im Freistaat Sachsen durchgeführte Bundestagswahl und auf den 2. Dezember 1990 datiert.

Die Wahl zum aktuellen 19. Deutschen Bundestag fand am 24. September 2017 statt. Er umfasst 709 Abgeordnete, darunter sind 38 sächsische Delegierte.

Die nächste Bundestagswahl findet voraussichtlich 2021 statt. 

Informationen zu den Bundestagswahlen in Sachsen und den Wahlergebnissen erhalten Sie auf den nachfolgenden Seiten.   

Rechtsgrundlagen

Weiterleitung zum Internetangebot www.gesetze-im-internet.de

Ausgewählte Rechtsgrundlagen für die Wahl zum Deutschen Bundestag finden Sie in der jeweils aktuellen Fassung unter den folgenden Links:

Neuwahlen zum Deutschen Bundestag finden frühestens 46 und spätestens 48 Monate nach Beginn der laufenden Wahlperiode statt (Artikel 39 Absatz 1 Grundgesetz - GG). Die konstituierende Sitzung des aktuell 19. Deutschen Bundestages erfolgte am 24. Oktober 2017. Die Bestimmung des konkreten Wahltages obliegt dem Bundespräsidenten/der Bundespräsidentin (§ 16 Bundeswahlgesetz - BWG). 
 
Der Deutsche Bundestag konstituiert sich im Normalfall für vier Jahre und besteht aus 598 Mitgliedern. In der Regel kommt es zu einer Ver­größerung des Bundestages. Ursächlich hierfür ist, dass die Proportionalität des Zweitstimmenanteils der Parteien zur Sitzverteilung durch Überhangmandate verzerrt wird. Zur Kompensation dieses Effektes werden Ausgleichs­mandate zugeteilt, wodurch einerseits die Gesamtsitzzahl des Bundestages steigt, andererseits die Proportio­nalverteilung wieder gewahrt wird. Bei der Sitzverteilung kommen - abgesehen von Parteien nationaler Min­derheiten - nur Parteien zum Tragen, die mindestens fünf Prozent der gültigen Zweitstimmen auf sich vereinen oder in wenigstens drei Wahlkreisen ein Direktmandat er­ringen.

Die Bundestagsabgeordneten werden in all­gemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl von den wahlberechtigten Deutschen nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt. Jeder Wähler/jede Wählerin hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme entscheidet er/sie sich für einen Abgeordneten/eine Abgeordnete seines/ihres Wahl­kreises. Als im Wahl­kreis gewählt gilt derjenige Kandidat/diejenige Kandida­tin, welcher/welche die meisten Stimmen erhält. Die zweite Stimme vergibt die Wählerin/der Wähler an die Landesliste einer Partei.

In Vorbereitung der Wahl zum Deutschen Bundestag können nachfolgend ausgewählte Anlagen der Bundeswahlordnung (BWO) für die Einreichung der Wahlvorschläge als ausfüllbare PDF-Dokumente heruntergeladen werden (die Dateien sind nicht barrierefrei).

Für die Einreichung der Kreiswahlvorschläge:

Für die Einreichung der Landeslisten:

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Foto Blick auf das Reichstagsgebäude mit der Inschrift Dem Deutschen Volke.

© Deutscher Bundestag/Julia Nowak-Katz

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