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Bundestagswahlen

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(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Stichtag: Feststellung des endgültigen Ergebnisses)

Anzahl der Abgeordneten nach Parteien im 19. Deutschen Bundestag

Im 19. Bundestag verteilten sich zum Tag der Bekanntgabe des amtlichen Ergebnissen die Sitze auf: CDU (200), SPD (153), Die Linke (69), Grüne (67), CSU (46), FDP (80), AfD (94).
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(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Stichtag: Feststellung des endgültigen Ergebnisses)

Anzahl der sächsischen Abgeordneten nach Parteien im 19. Deutschen Bundestag

 Die sächsischen Mandate verteilen sich auf: CDU (12), SPD (4), Die Linke (6), Grüne (2), FDP (3), AfD (11).

Der 19. Deutsche Bundestag umfasst aktuell 709 Abgeordnete, darunter sind 38 sächsische Delegierte.

Neuwahlen zum Deutschen Bundestag finden frühestens 46 und spätestens 48 Monate nach Beginn der laufenden Wahlperiode statt (Artikel 39 Absatz 1 Grundgesetz - GG). Die konstituierende Sitzung des aktuell 19. Deutschen Bundestages erfolgte am 24. Oktober 2017. Die Bestimmung des konkreten Wahltages obliegt dem Bundespräsidenten/der Bundespräsidentin (§ 16 Bundeswahlgesetz - BWG). 
 
Der Deutsche Bundestag konstituiert sich im Normalfall für vier Jahre und besteht aus 598 Mitgliedern. In der Regel kommt es zu einer Ver­größerung des Bundestages. Ursächlich hierfür ist, dass die Proportionalität des Zweitstimmenanteils der Parteien zur Sitzverteilung durch Überhangmandate verzerrt wird. Zur Kompensation dieses Effektes werden Ausgleichs­mandate zugeteilt, wodurch einerseits die Gesamtsitzzahl des Bundestages steigt, andererseits die Proportio­nalverteilung wieder gewahrt wird. Bei der Sitzverteilung kommen - abgesehen von Parteien nationaler Min­derheiten - nur Parteien zum Tragen, die mindestens fünf Prozent der gültigen Zweitstimmen auf sich vereinen oder in wenigstens drei Wahlkreisen ein Direktmandat er­ringen.

Die Bundestagsabgeordneten werden in all­gemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl von den wahlberechtigten Deutschen nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt. Jeder Wähler/jede Wählerin hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme entscheidet er/sie sich für einen Abgeordneten/eine Abgeordnete seines/ihres Wahl­kreises. Als im Wahl­kreis gewählt gilt derjenige Kandidat/diejenige Kandida­tin, welcher/welche die meisten Stimmen erhält. Die zweite Stimme vergibt die Wählerin/der Wähler an die Landesliste einer Partei.

Das Bundesgebiet ist aktuell in 299 Wahlkreise eingeteilt, davon entfallen auf den Freistaat Sachsen 16 Wahlkreise (vgl. Anlage zu § 2 Abs. 2 BWahlG, zuletzt geändert durch die Bekanntmachung zur Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Deutschen Bundestag vom 30. August 2017, BGBl. I S. 3339). Eine Sonderrolle nehmen dabei die beiden kreisfreien Städte Dresden und Leipzig ein, die sich über zwei Wahlkreise erstrecken. 

Ausgewählte Rechtsgrundlagen für die Wahl zum Deutschen Bundestag finden Sie in der jeweils aktuellen Fassung unter den folgenden Links:
 

In Vorbereitung der Wahl zum Deutschen Bundestag können nachfolgend ausgewählte Anlagen der Bundeswahlordnung insbesondere für die Einreichung der Kreiswahlvorschläge und der Landeslisten als ausfüllbare PDF-Dokumente heruntergeladen werden:

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